Akademie für Patientencoaching

Über die Akademie für Patientencoaching

Das bin ich und das biete ich an


Ich bin Ulrike Behl und helfe Frauen mit Brustkrebs und trauernden Frauen, ein reiches Leben in Kraft, Fülle und Glück zu führen.

Ulrike Behl – Gründerin und Inhaberin der Akademie für Patientencoaching

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Meine Coachingprogramme geben Frauen mit Brustkrebs und Frauen in Trauer mehr Ruhe, Sicherheit und Klarheit für ihren individuellen Weg.

  • Du gewinnst Sicherheit und Ruhe beim Treffen grundlegender Entscheidungen
  • Du bekommst Gelassenheit und Kompetenz für den Umgang mit Deiner Krankheit oder Deiner Trauer
  • Du erfährst, wie Du Dich von Stressoren und Energieräubern abgrenzen und selbstbewusst für Dein Wohlergehen sorgen kannst
  • Du setzt Dich bewusst mit Deiner Situation auseinander und entwickelst Wege, wieder in Deine Kraft und Gelassenheit zu finden
  • Du erkennst, was Dich wirklich quält, sorgt und ängstigt und wie Du diese Gefühle in sinnvollere Kanäle lenkst
  • Du siehst, was Du loslassen kannst und wie Dir das gelingt
  • Du verzeihst Dir und anderen und nimmst an, was war und da ist
  • Du entwickelst Deine individuelle Strategie, um mit und trotz Brustkrebs oder der Trauer das Leben zu führen, das Du Dir wünschst
  • Du findest den einzig „richtigen“ Weg für Deine Situation: Deinen

Das hier ist meine Herzensarbeit, denn sie führt alle Aspekte meiner Interessen, meines beruflichen und privaten Lebens zusammen.

Unser Gesundheitssystem und woran es aus meiner Sicht krankt

Was mich antreibt, ist u.a. die Seelenlosigkeit, Entmenschlichung und Technikausrichtung unseres Gesundheitssystems: Die Apparatemedizin hat (immer noch) einen viel höheren Stellenwert, als jedes noch so gute, stützende und heilende Gespräch. Vergütet wird z.B. die „Verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen“ bei einer Dauer von mindestens 15 Minuten mit etwa 16 €. Das entspricht einem Stundensatz von ca. 64 €. Kein Wunder, dass sich Ärzte lieber auf gewinnträchtigere Posten stützen.

(Gründungsberater empfehlen Selbständigen übrigens Mindesthonorare von 75 € pro Stunde, damit sie wirtschaftlich arbeiten können und auch zwangsläufig entstehende Leerlaufzeiten für Administratives, Verwaltung, Marketing, Vertrieb und mehr einrechnen.)

Ein weiteres Problem des deutschen Gesundheitssystems ist der vielerorts herrschende Mangel an Ärzten, insbesondere an Fachärzten. Dieser Mangel macht besonders die Situation für Patienten mit erhöhtem Gesprächsbedarf zu einer Katastrophe. Weil niemand da ist, mit dem sie über ihre tiefen Ängste, Sorgen und Nöte reden können.

Patienten als "Manager ihrer Krankheit" und die Kommunikationsstörungen vieler Ärzte

Dazu ärgert mich die Unart vieler Ärzte, in Anwesenheit eines Menschen über diesen zu reden und ihre Unsitte, gar nicht zu fragen, welche Informationen und welche Entscheidungsgewalt jemand haben möchte. Nicht jeder Erkrankte möchte „Manager seiner Krankheit“ sein und alles selbst abwägen und entscheiden. Manch ein Betroffener findet Ruhe und Sicherheit darin, sich voll und ganz den Fachleuten anzuvertrauen und nicht jede Information zu seiner Krankheit selbst nachzuprüfen, jeden Therapievorschlag in Frage zu stellen und jede klinische Studie nachzulesen.

Desaströs ist auch folgender Fakt: Viele Ärzte (und das merkt man ihnen auch an!) sind im Führen von einfühlsamen, zugewandten, aufklärenden und motivierenden Gesprächen überhaupt nicht ausgebildet. Gesprächsführung wurde als prüfungsrelevanter Aspekt erst im Jahr 2012 (!!!) in die Approbationsordnung für Ärzte aufgenommen.

Um Menschen, die unter diesen Zuständen leiden, ein ergänzendes Angebot zu bieten, habe ich die Akademie gegründet. Ich helfe dabei, chronische und schwere Erkrankungen zu verarbeiten, Trauer zu bewältigen und dabei mit sich selbst im Reinen zu sein.

So, das war der sachliche Teil meines Antriebs. Jetzt zum emotinalen:

Temams Geschichte

Am Ostersonntag 2015 starb meine engste Freundin. Temam traf ich im Physikseminar. SIe setzte sich zu mir, als wir beide gerade mit dem Medizinstudium anfingen. Das war 1994. Seither war sie meine engste Vertraute. Mit ihr habe ich alle Aufs und Abs geteilt, sie wusste von von privaten und beruflichen Höhenflügen und half mir bei den (mindest genauso oft vorkommenden) Katastrophen.

Auch wenn wir immer wieder Zeiten hatten, in denen es ruhiger zwischen uns wurde - verloren haben wir uns nie.

Auch nicht, als Temam an Brustkrebs erkrankte.

Ich habe sie begleitet, als eine schwerwiegende Untersuchung anstand und war an ihrer Seite, als sie die Ergebnisse erfuhr. Ich las ihr vor, als sie im Krankenhaus lag und mir eigene Worte fehlten. Wir gingen spazieren und redeten über ihre Sorge, dass sie ihren Sohn nicht erwachsen werden sehen würde. Ihre Angst davor, dass die Konflikte mit ihrem Mann zunehmen würden. Ihre Furcht vor dem Sterben und ihre Wünsche dafür.

Und über ihre unbändige Lust am Leben. Temams Ehrgeiz, Klavier spielen zu lernen und der Mumm, mit dem sie das anfing, fasziniert und begeistert mich noch heute. Sie nahm Klavierunterricht und kaufte ein Instrument.

Das war im Frühjahr 2015. Temam hatte Metastasen in Leber und Lunge, Gehirn und Knochen.

Wenn ich sie umarmte, dann nur so sanft, wie man ein Vögelchen hält. Ihr Brustbein war da schon gebrochen. Der Hüftknochen auch. Dennoch spazierten wir durch die frühlingsfrischen Felder. Langsam, mit vielen Pausen.

Als wir uns an einem Märztag auf der Terrasse ausruhten und den übermütig lärmenden Vögeln lauschten, sagte Temam, sie habe schon immer ein Buch schreiben wollen. Habe sogar schon den Titel dafür: „Mein Weg“ – so sollte ihr Buch heißen.

Temam sagte, sie wisse nicht, wie sie es schreiben solle. Das Schreiben läge ihr nicht.

Und dann schien es so einfach: Ich sagte, dass wir das Buch gemeinsam schreiben würden. „Lass es uns einfach tun!“, waren meine Worte. Und Temam spürte hin und merkte: Ja, das war eine gute Idee. Sie würde das tun, was ihr leicht gelingt – sich erinnern und erzählen. Und ich würde das tun, was ich am liebsten mag – zuhören und schreiben.

Und so haben wir es dann gemacht. Temam nahm ihre Gedanken mit dem Handy auf, ich schrieb sie auf. Wie alles begann, damals im Physikseminar der Medizinischen Fakultät...

***

Am Karfreitag kam eine SMS von ihrem Mann. Er schrieb, Temam würde wollen, dass ich bei ihr sei. Die Formulierung machte mir zweierlei klar: Sie war nicht mehr in der Lage, ihre Wünsche selbst zu äußeren. Ich musste mich darauf einstellen, sie bei ihren letzten Wegstück zu begleiten.

Am Ostersonntag 2015 starb Temam. Zuhause und umgeben von ihrer Familie und einigen Freunden. Temam und ihre Familie an diesem Osterwochenende begleiten und bei ihrer Trauerfeier eine Abschiedsrede halten zu dürfen, war und ist mir Ehre und Geschenk zugleich.

***

Temams Weg mit Brustkrebs hat mir einige Facetten davon gezeigt, was Betroffene durchmachen. Und ist meine Motivation, Frauen dabei zu helfen, mit und trotz dieser Krankheit ruhig, sicher und zufrieden zu leben.


Was mich auszeichnet und warum Du mit mir arbeiten solltest

  • Ich bin super darin, an Dich und Deine Stärken zu glauben und auch Dir diesen Glauben wieder zurückzugeben.
  • Ich zeige Dir neue Wege und alternative Routen, wo andere nur Einbahnstraßen und Sackgassen wahrnehmen.
  • Ich bin eine Mutmacherin und sehe Dinge immer von vielen Seiten.
  • Ich bin großartig darin, Dir zuzuhören, denn das habe ich mein Leben lang gern gemacht.
  • Ich kann großartige Fragen stellen, die Dich inspirieren und Deinem Ziel näherbringen.
  • Ich helfe Dir, leichter, ruhiger und gelassener mit dem umzugehen, was das Leben für Dich bereithält.
  • Wenn ich nicht coache, kuschele ich mit dem Legobauer (*2007), siedele mit Freunden (auch musikalisch bin ich etwa in der Catan-Zeit stehengeblieben) oder reise auf den Darß.
  • Mein Traum ist es, in 10 Jahren auf dem Darß zu coachen und zu siedeln.

Und wenn Du noch ein paar harte Fakten möchtest, bitte schön:

Erfahrungen und Kompetenzen von Ulrike Behl:

Ich habe einen medizinischen Hintergrund:

  • Ich bin Diplomkrankenschwester, habe Humanmedizin studiert und betreue seit fast 25 Jahren Menschen mit schweren und/oder chronischen Krankheiten.
  • Ich kann mich im Gesundheitswesen sicher orientieren.
  • Ich habe das Fachwissen, um medizinische Begriffe, Diagnosen etc. zu „übersetzen“.
  • Ich habe die Erfahrung, betroffene Menschen auf ihrem Weg zu begleiten (und zwar sowohl vor Ort als auch digital).

Ich bin von Herzen gerne Coach.

  • Ich bin European Business Coach, Stress- und Burnoutberaterin und Trauerbegleiterin.
  • Als Coach gelingt es mir, Probleme bis in die Tiefe zu durchdringen und Antworten präzise zu analysieren.
  • Ich schaffe in der Beratung einen geschützten Raum für Dich, der öffnet und Schweres aushält.
  • Ich führe Dich ruhig und sicher, indem ich Dir Strukturen und Handlungsansätze gebe.

Ich traue mich an schwere Themen ran.

  • Ich ruhe so weit in mir, dass ich stark und direkt in Themen reingehen kann, die andere nicht berühren würden.
  • Ich gehe liebevoll in diese Situationen, fühle mit und lasse zu, was da ist, ohne zu werten.
  • Ich sehe mich selber als nachdenklich Suchende – und bringe trotzdem eine auflockernde, humorvolle Heiterkeit mit.

Angebot der Akademie für Patientencoaching

Die Akademie für Patientencoaching bietet individuelle, strukturierte und professionelle Coachingprogramme an. Derzeit gibt es Programme für Frauen mit Brustkrebs und für Frauen in Trauer. Weitere Coachingprogramme sind denkbar. Falls Du einen persönlichen Wunsch für ein Coachingprogramm hast, schreib mir bitte eine E-Mail und wir schauen gemeinsam, wie ich Dir am besten helfen kann!

Neben dem Coaching plane ich Weiterbildungen zum Patientencoach und Patientenberater. Der Patientencoach richtet sich an professionelle Anwender, der Patientenberater an Familienangehörige von chronisch und schwer Kranken. Nähere Informationen findest Du im Reiter „Weiterbildung“.

Team der Akademie für Patientencoaching

Jeder Coach hat ganz eigenen Stärken. Jede Klientin bringt ganz eigene Themen mit.

Damit die Coachingprogramm bestens wirksam werden können, übergebe ich manche Klientinnen an einen Coach, der besser passt. Selbstverständlich nur in Absprache mit Dir und mit der Chance für Dich, diesen Coach vorher kennenzulernen.

Alle Coaches, mit denen die Akademie für Patientencoaching arbeitet, sind professionell ausgebildet, haben langjährige Erfahrung in der Begleitung von chronisch und/oder schwer kranken Menschen und in der Trauerbegleitung. Alle Coaches arbeiten anhand der Qualitätskriterien der Akademie für Patientencoaching, sind dem Datenschutz verpflichtet und sehen die Begleitung als hochindividuelle Unterstützung mit dem Ziel, den für Dich besten Weg zu finden.


Du weisst noch nicht so genau, ob mein Angebot zu Dir passt?

Dann stöbere doch mal in meinen Blogartikeln oder informier Dich direkt zum Coachingprogramm für Frauen mit Brustkrebs oder Frauen in Trauer. Und wenn Du noch Fragen hast, ruf mich einfach an (0151 - 56 000 468) oder schreib mir eine E-Mail. Ich bin gern für Dich da.