Akademie für Patientencoaching

Weiterbildungen der Akademie für Patientencoaching

Patientencoach und Patientenbegleiterder

Patientencoaching und seine Relevanz im Alltag

Wozu Patientencoaching gut ist

Krankheits- oder Patientencoaching befähigt Menschen, Krankheiten (eigene oder die von Angehörigen und Freunden) besser zu verarbeiten oder schwer und chronisch Kranke in deren Krankheitsannahme und -verarbeitung (Coping) zu unterstützen.

Patientencoaching schließt dabei eine Lücke zwischen dem medizinisch-therapeutischen Angebot (z.B. Therapien und ihre Alternativen, Arzneimittelwirkungen und -nebenwirkungen, Diagnosen und Prognosen, Aufklärung und diagnose- bzw. therapiespezifische Schulung) einerseits, dem Präventivangebot andererseits (z.B. Fitnesskurse, Ernährungsprogramme der Krankenkassen) und dem sozialrerechtlichen Angebot im Case Management (z.B. Kur- und Rehaansprüche, Heil- und Hilfsmittel, SGB, Pflege) zum Dritten.

An wen wenden sich die Weiterbildungen der Akademie für Patientencoaching?

Die Weiterbildungen richten sich an medizinische Laien (Patientenbegleiter) bzw. an medizinisch vorgebildete Personen (Patientencoach).


Die Weiterbildungen zum Patientenbegleiter und zum Patientencoach im Vergleich

Patientencoach

Patientencoaches haben eine medizinische Ausbildung (z.B. Pflegepersonal, Arzt, Apotheker, Heilpraktiker), einige Jahre Berufserfahrung und erwerben in der Ausbildung spezifisches Coaching-Wissen, um ihre Patienten individueller und kompetenter zu begleiten.

In Abgrenzung zu  Patientenbegleitern werden Patientencoaches besonders darin befähigt, therapeutische Gespräche mit ihren Patienten wertschätzender und motivierender als bisher zu führen und dabei statt einer belehrenden eine coachende Grundhaltung einzunehmen.

Patientencoaches werden außerdem darin geschult, im Sinne eines vernünftigen Ressourceneinsatzes günstig auf die Therapietreue (Compliance und Adhärenz) hinzuwirken.

Patientenbegleiter

In der Ausbildung erwerben Patientenbegleiter die methodische, fachliche und personale Kompetenz, um im privaten Kontext Angehörige oder Freunde, Bekannte etc. in typischen Belangen zu begleiten (z.B. Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod, mit Ängsten und Aggressionen, mit Lebens- und Therapiezielen, mit Non-Compliance).

Im Fokus stehen das wertschätzende Unterstützen und Methoden zur eigenen Entlastung.

Diese Weiterbildung können auch Personalverantwortliche und Führungskräfte absolvieren, um mit den ihnen beruflich anvertrauten Personen, die schwer und/oder chronisch krank sind, leichter, sicherer und wertschätzender umzugehen.


Inhalte der Weiterbildungen zum Patientenbegleiter und Patientencoach

Die Ausbildung umfasst u.a. diese Themen:

  • Gesundheit & Krankheit
  • Coaching, Beratung & Therapie
  • Krankheitsverarbeitung / Coping
  • Trauerbewältigung / Trauerarbeit
  • Kommunikation & Gesprächstechniken
  • Patientencoaching
  • Leben mit schwerer / chronischer Krankheit
  • Begleitung von schwer und chronisch Kranken
  • Persönlichkeitsmodelle und Patiententypen
  • Coachingtools uind -methoden
  • praktische Einheiten, Fallbeispiele, beobachtetes Coaching und Supervision

Organisation, Durchführung und Methoden in den Weiterbildungen zum Patientencoach und Patientenbegleiter

Rahmendaten der Weiterbildungen

Die Ausbildungen zum Patientenberater und zum Patientencoach erfolgen in Gruppen von 8-12 Teilnehmern und werden durch Ulrike Behl geleitet.

Die Ausbildung erfolgt als Präsenzausbildung an vier Wochenenden à 14 Stunden (jeweils Freitag ab 13:30 Uhr bis Sonntag 12:30 Uhr) innerhalb von 4-8 Monaten und schließt mit dem Erwerb eines Zertifikats ab.

Grundlage für den Erwerb des Zertifikats sind die regelmäßige Teilnahme an allen Kurstagen, die erfolgreiche Abschlussarbeit und beim Patientencoach zusätzlich das erfolgreiche Bestehen der mündlichen Prüfung.

Die Zertifikate werden durch die Akademie für Patientencoaching vergeben.

Methoden

Wir arbeiten prozess- und handlungsorientiert und stärken die Handlungsvielfalt unserer Kursteilnehmer mit einer Vielzahl von Lehrmethoden:

  • Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Arbeit im Plenum
  • Live-Coachings
  • Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Feedback, Intervention und Supervision
  • Moderationsmethoden, Entspannung und Spiele
  • Haus- und Projektarbeiten
  • Selbststudium

Wie es jetzt weitergeht

Um Dich für eine der nächsten Weiterbildungen vormerken zu lassen, genügt eine E-Mail mit diesen Angaben:

  • Name, Kontaktdaten und ggf. Art der Vorbildung
  • Angabe der bevorzugten Weiterbildung
  • was lässt Dich denken, dass die Weiterbildung zum Patientenberater oder Patientencoach für Dich hilfreich ist

Ich freue mich darauf, Dich weiterzubilden!